Über uns
Ombres Chinoises ist eine nicht profitorientierte, politisch und konfessionell neutrale, Organisation mit Hauptsitz in Genf (Schweiz). Die Initiatoren von Ombres Chinoises (Véronique Trolliet, Valentino Aricci und Michele Albertoni) haben ein Jahr lang in Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan, gelebt. Das Ziel von Ombres Chinoises ist es, humanitäre Projekte zu Gunsten von Kindern in Not zu unterstützen. Die gesammelten Gelder werden von uns selber verwaltet und verteilt. Ombres Chinoises ist vor allem in Yunnan tätig, einer der ärmsten Provinzen des Landes. Die Organisation will sich aber auch engagieren für Bedürftige in anderen Regionen Chinas sowie in anderen Ländern.
Was sind unsere Aktivitäten?
Unsere Priorität liegt auf der Unterstützung lokal tätiger Organisationen, welche über viel Erfahrung auf
diesem Gebiet und über genaue Kenntnisse der tatsächlichen Verhältnisse vor Ort verfügen. Unsere Aufgabe ist es, Mittel zu sammeln und sie wirkungsvoll einzusetzen. Dank unseren Kontakten vor Ort versichern wir uns, dass das Geld nach bestem Wissen und Gewissen eingesetzt wird. Ombres chinoises behält keinen Verwaltungsaufwand zurück für Spenden und andere Beiträge. Wir sind alle engagierte Freiwillige. Wir glauben an die Notwendigkeit von konkreter Hilfe für Kinder, besonders im Bereich der Ausbildung.
Yunnan: Kinder, die nicht existieren
Yunnan ist eines der ärmsten Gebiete Chinas. Ein Mangel an Bildungsmöglichkeiten ist in der Region sehr verbreitet. Die Armut vieler Familien verhindert die Einschulung der Kinder, welche ihr Arbeitsleben sehr früh und ohne Ausbildung beginnen müssen. Trotz Anstrengungen der Regierung – die Gebühren für öffentliche Schulen wurden aufgehoben – haben viele dieser Kinder noch immer keine Möglichkeit zum Besuch einer öffentlichen Schule. Betroffen sind vor allem Familien, die vom Land in die Stadt gezogen sind. Wegen gewisser Einschränkungen, mit welchen der Zugang zu den öffentlichen Institutionen geregelt wird, ist der Besuch einer privaten Schule für viele dieser Kinder oft die einzige Möglichkeit, eine Schuldbildung zu erhalten. Leider können sich viele der betroffenen Familien aber private Schulen unmöglich leisten, weil sich diese durch die Erhebung von Schulgeldern finanzieren müssen.
Durch die Regierungsmassnahmen zur Einschränkung des Bevölkerungswachstums in China müssen Familien mit mehr als zwei Kindern erhebliche Gebühren entrichten. Als Folge davon werden viele überzählige Kinder gar nie bei den Behörden angemeldet. Offiziell existieren diese Kinder überhaupt nicht: sie verfügen über keine Dokumente zu ihrer Identifikation und haben folglich auch keinen Zugang zu einer öffentlich Schule. Wir haben uns deshalb entschieden, diese Organisation zu gründen, um unterprivilegierten Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen und ihnen damit Chancen auf eine bessere Zukunft zu geben.
Ombres Chinoises ist ein Verein wie unter Art. 60ff. des Schweizer Zivilgesetzes definiert.
